Symbolbild Schweden: freepik @williamperugini

Für manche ist es ein „großes Rätsel“. Das Land im hohen Norden, eigentlich bekannt für kluge, sympathische, hilfsbereite Menschen, wurde zu einem Hort der Gewalt und Intensivkriminalität. Bomben- und Handgranatenterror sind seit Jahren auf dem Niveau von Entwicklungsländern im Bürgerkrieg. Nun erklärte die Bildzeitung Schweden sogar zum gefährlichsten Land Europas.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Die Bildzeitung berichtete am 25. Oktober über die „schwierige“ Suche nach den Ursachen, weshalb es in Schweden mittlerweile 12 Mordopfer auf eine Million Einwohner gibt. Im Vergleich, im mittlerweile auch nicht mehr sehr beschaulichen Deutschland sind es 2,9, im EU-Schnitt immerhin 8. Schweden liegt somit weit vorne. Die Entwicklung gibt es seit 15 Jahren – und sie wäre laut „Experten“ schrecklich rätselhaft.


„Experte“ vermutet Bauprojekte und freie Schulwahl als Ursache

In der Bildzeitung darf der „Experte“ Manne Gerell, Kriminologe von der Universität Malmö, spannende Mutmaßungen äußern. Die Wohnbauprojekte der 60-er und 70er-Jahre wären hier ein heißer Tipp. In den Plattenbau-Vorstädten würden Einwanderer oder sozial benachteiligte Schweden leben. Dass das die Lieblingsarchitektur von Sozialisten und Kommunisten ist verschweigt er. Die Menschen der Vorstädte rotten sich zu Banden und kriminellen Netzwerken zusammen. Das läge auch an der „freien Schulwahl“ in Schweden.  Der Experte, hier auf Twitter zu bewundern, tut sich regelmäßig damit hervor, migrantische Täter als „Schweden“ zu benennen.

Willkommenspolitik als alternativloses Programm

Man könnte nun auch vermuten, dass es der Sozialismus ist, der Schweden ins Verderben geführt hat. Über die Jahre rückte das Land immer weiter nach Links bis Linksaußen. Die heutige Regierung bezeichnet sich sogar als feministisch. Willkommenspolitik ohne Rücksicht auf Verluste war lange Zeit über das alternativlose Programm. Schweden trat bereits 1995 der EU bei, wo Willkommenskultur und unlimitierte Massenmigration befürwortet wird.

Migrantengruppen in Schweden

Laut englischer Wikipedia führt Schweden keine Bevölkerungsstatistiken, die auf ethnischer Herkunft beruhen. Dennoch finden sich dort einige spannende Zahlen über Fremde in Schweden aus dem Jahr 2019:

  1.  Syria (191,530)
  2.  Iraq (146,048)
  3.  Finland (144,561)
  4.  Poland (93,722)
  5.  Iran (80,136)
  6.  Somalia (70,173)
  7.  Former Yugoslavia (64,349)
  8.  Bosnia and Herzegovina (60,012)
  9.  Afghanistan (58,780)
  10.  Turkey (51,689)

Die bereits erwähnte Gewaltkriminalität, die in schwedischen Städten gerne mit Kriegswaffen und Sprengstoffen ausgetragen wird, schreibt man kriminellen Clans zu, die sich teilweise aus Menschen der genannten Einwanderungsländer rekrutieren. Es sind wieder einmal die „jungen Männer“ die ihre Drogen- und Gebietskonflikte auf schwedischem Gebiet austragen. Dies zeigt eine weitere Statistik, nämlich die der 20- bis 29-Jährigen. In dieser Gruppe verzeichnet Schweden 18 Todesopfer durch Schusswaffen auf eine Million Einwohner. Überall sonst in der EU sterben nur zwischen null und sechs Personen dieser Gruppe.

Schweden haben Angst

Ordentliche, gesetzestreue Schweden haben Angst vor der Entwicklung. Auch die Vergewaltigungs-Epidemie, welche das Land seit gut zwei Jahrzehnten immer mehr im Griff hat, sorgt für bürgerliches Unwohlbefinden. Massenvergewaltigungen gehören mittlerweile zur Normalität, über die typischen Tätergruppen muss nicht näher referiert werden. Laut Bildzeitung arbeitet die sozialistisch-feministische Regierung schon an Lösungen. Neben höheren Strafen und mehr Kameraüberwachung soll die Sozialarbeit ausgebaut werden. Das wird den Handgranatenopfern sicher helfen. Angeblich will man sich auch von der Willkommenskultur verabschieden. Das wurde bereits 2015 versprochen – passiert ist jedoch nichts. Vielleicht sollte man einfach mehr Architekten beschäftigen, dass noch niemand auf diese Idee gekommen ist?

Plattenbauten und Intensivkriminalität?

Eine vernünftige Lösung wäre eventuell aber auch, als Versuch einmal rechtskonservative Parteien zu wählen. Doch ist das immer ein Allheilmittel? Man kann nur hoffen, dass der oben genannter „Experte“ mit seiner Theorie hinsichtlich der Bauprojekte nicht Recht hat. Denn in Oberösterreich wird im öffentlichen Bereich seit Jahren nur noch im schmucklosen Schuhschachtel-Plattenbau Stil gebaut. Das hat der freiheitliche Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner so festgelegt. Was gut für Stockholm und Berlin ist, muss offenbar für Oberösterreich noch lange reichen.

 

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