Vor ungefähr zwei Jahren begann die Corona-Pandemie. Zunächst von uns noch relativ unbemerkt im fernen China. Doch Ende Januar hatten die Viren auch Europa erreicht, das seitdem in einer Art Abwehrzustand verharrt. Gewarnt wurde vor zu vielen sozialen Kontakten und den zahlreichen Gefahren die außerhalb der eigenen Haustüre auf uns warten.

Nicht erzählt wurde uns, wie man das eigene Immunsystem am besten stärken kann. Dazu blieb vor lauter Beschränkungen, Masken und Impfdruck keine Zeit. Verdrängt wurde dabei aber die fatale Kenntnis, dass kein noch so guter Arzt uns heilen kann. Wenn ein Knochen gebrochen oder die Haut aufgeschnitten wurde, kann ein Arzt mit seiner Kunst helfen, die optimalen Bedingungen für eine Heilung zu schaffen. Aber wieder zusammenwachsen muss der gebrochene Knochen oder die aufgeschnittene Haut von sich aus.

Das Wunderbare ist, dass die Fähigkeit zur Selbstheilung in jedem von uns angelegt ist. Das Sonderbare ist allerdings, dass wir diesen Schatz, den Mutter Natur uns mit auf den Lebensweg gegeben hat, oftmals nicht zu schätzen und schon gar nicht zu unterstützen wissen.

Nun ist mehr Eigeninitiative gefragt

Nun naht ein neuer Winter und mit ihm neue Infektionen und Erkältungskrankheiten. Sie treffen auf eine Bevölkerung, die – Corona-Impfung hin oder her – durch die Lockdowns und andere Inaktivitäten der vergangenen Monate ihre natürlichen Abwehrkräfte nicht gepflegt und gestärkt, sondern eher vernachlässigt hat.

Bringt uns die kalte Jahreszeit ähnlich wie die Zeit zwischen Oktober 2017 und April 2018 wieder eine Fülle von Atemwegserkrankungen, könnte der volkswirtschaftliche Schaden sich am Ende leicht auf bis zu 30 Milliarden Euro belaufen. Berechnet wurden diese Zahlen auf der Basis von Daten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK).

Gerade mit Blick auf die Grippe kommt erschwerend hinzu, dass im vergangenen Jahr eine Immunitätslücke entstanden ist, weil es im letzten Winter keine echte Grippewelle gab. Das könnte sich in diesem Jahr ändern.

Wer seinen Körper bei der Bewältigung dieser Aufgabe nicht ganz im Stich lassen will, nutzt deshalb die verbleibenden Wochen bis zum Höhepunkt der winterlichen Grippe- und Erkältungswelle, um sich besser vorzubereiten. Frei nach dem Motto „Fördern heißt fordern!“



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