Große Trauer und Fassungslosigkeit in Serbien: Dort ist in der Stadt Leskovac vergangene Woche binnen weniger als 10 Tagen eine ganze Familie an den direkten oder indirekten Folgen von Covid gestorben. Zuerst die 75-jährige Mutter, dann ihre 57-jährige Tochter und zuletzt der 80-jährige Vater. Tochter und Vater starben laut Medienberichten an Covid, die Mutter erlag einem Herzinfarkt, der vermutlich durch den Stress und den Schock über die schwere Erkrankung von Mann und Tochter ausgelöst war.

Zwar litten alle drei zuvor bereits an anderen schweren Erkrankungen: Bei der Tochter wurde nach Einlieferung ins Krankenhaus Magenkrebs diagnostiziert, der Vater litt neben oder als Folge von Covid an einer beidseitigen Lungenentzündung und die Mutter hatte bereits zwei Herzinfarkte überlebt. Doch genau deshalb, als klassische Vertreter der „vulnerablen“ Gruppen von Hochrisikopatienten, hatten sich alle drei auch vollständig impfen lassen – im Vertrauen darauf, dass sie hierdurch einen wirksamen Schutz erwerben könnten. Ein tödlicher Irrtum.

Der Fall wirft nicht nur in Serbien, sondern weltweit unter besorgten Bürgern die Frage auf, ob eine im besten Fall nur praktisch wirkungslose, möglicherweise sogar massiv gesundheitsgefährdende Impfung besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen nicht in einer trügerischen Sicherheit wiegt, und damit wirklich erforderliche Maßnahmen wie besonderer Schutz von Schwerkranken und Bewohnern Alten- und Pflegeheimen verhindert.



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