BP-Wahlkampf: So vertreibt Gerald Grosz seine Wähler
Bild: Agenturfoto mit Model nachgestellt; Bildkomposition: Info-DIREKT

Ex-FPÖ und Ex-BZÖ-Politiker Gerald Grosz enttäuscht im nun beginnenden Bundespräsidentenwahlkampf zunehmend seine Wähler. Besonders sauer dürfte seinen Fans ein Frontalangriff auf die FPÖ aufstoßen.

Eine Zusammenstellung von Thomas Steinreutner

Gerald Grosz spielt für die politische Meinungsbildung abseits des Mainstream-Einheitsbreis mit seinen kurzen Videos und Auftritten bei oe24-TV eine wichtige Rolle. So wie der „Schuster bei seinen Leisten bleiben sollte“, hätte Grosz vermutlich auch weiter ein lustiger und bissiger Polit-Kommentator bleiben sollen. Seit er nämlich beschlossen hat Bundespräsident von Österreich werden zu wollen, hat er bereits drei große Fehler gemacht. Den jüngsten werden ihm viele seiner potentiellen Wähler wohl nicht so schnell verzeihen.


Jüngster Fehler: Frontalangriff auf die FPÖ

Über den Suizid-Versuch eines früheren FPÖ-Politikers am Wochenende schrieb Grosz am Sonntagnachmittag auf seiner Facebook-Seite:

„Ich rate der FPÖ, umgehend die Konsequenzen zu ziehen! Hier sind Soziopathen am Werk, die skrupellos agieren, eigene Parteifreunde diffamieren und am Ende das ferngesteuerte Bauernopfer in den Tod treiben! Wenn sich die FPÖ nicht umgehend säubert, ist sie dem eigenen Untergang geweiht!“

Auf Nachfrage von oe24 wollte Grosz gestern in einem Video-Interview nicht erklären, wen er mit skrupellosen Soziopathen meint. Klar dürfte jedoch sein, dass er damit nicht FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp meint, den erwähnte er nämlich erst heute auf seiner Facebook-Seite positiv.

Hier das besagte Grosz-Interview mit oe24: 

Der Grund dafür, weshalb Grosz derart heftig gegen seine einstige Partei schießt, könnte darin liegen, dass sein größter Konkurrent im Bundespräsidenten-Wahlkampf neben Van der Bellen FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz ist. 

Ungeborenes Leben nur ein Zellhaufen

Bereits zuvor beleidigte Grosz Teile seiner Fans, weil er bei einem oe24-Auftritt ungeborenes Leben in der 15. Schwangerschaftswoche  als „Zellhaufen“ bezeichnete. Ein Video dazu finden Sie hier: Präsidentschaftskandidaten außer Kontrolle: Cannabis-Freigabe und Ungeborene nur „Zellhaufen“

Rendi-Wagner eine gute Gesundheitsministerin

Zum ersten Mal zog Grosz den Groll seiner Fans auf sich, als er bei einem oe24-Auftritt Ende Juni davon sprach, dass er sich SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gut als Gesundheitsministerin vorstellen könne. Ein offenbarer Grosz-Fan kommentierte dies auf Facebook so:

„Pam als Gesundheitsministerin??? Mit der Aussage hat sich der Gerald grad selbst ins Aus gekickt!!! Er war mir bis zu dieser Meldung von allen bis Dato am sympathischsten und der einzige Hoffnungsschimmer. Naja einer weniger“

Rund zwei Wochen später ruderte Grosz auf Twitter schließlich zurück als er über Rendi-Wagner schrieb:

„Dieser Frau ist nicht zu helfen! Mit dieser Einstellung ist sie für jegliches Regierungsamt ungeeignet!“

Geimpfter Impfgegner

Zum ersten Mal wurde Gerald Grosz von seinen Fans übrigens kritisiert, weil er sich die Corona-Impfung spritzen ließ, obwohl er bei oe24 immer dagegen gewettert hatte.

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Von Veritatis

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