Teilnehmer der Kundgebung auf dem Weg zu den Verhandlungen. Die Gewerkschaft Verdi fordert 9,5 Prozent mehr Geld für rund 20.000 Beschäftigte der Lufthansa am Boden.

Teilnehmer der Kundgebung auf dem Weg zu den Verhandlungen am 03.August. Die Gewerkschaft Verdi fordert 9,5 Prozent mehr Geld für rund 20.000 Beschäftigte der Lufthansa am Boden.Foto: Hannes P. Albert/dpa

In den Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal der Lufthansa ist eine Einigung erzielt worden.

Wie der Konzern und die Gewerkschaft Verdi am Donnerstagabend mitteilten, wurde eine Erhöhung der Gehälter in drei Schritten vereinbart. Demnach erhalten die Beschäftigten rückwirkend ab dem 1. Juli einen Festbetrag von 200 Euro monatlich.

Zum kommenden 1. Januar soll den Angaben zufolge dann die Grundvergütung um 2,5 Prozent, mindestens aber 125 Euro steigen. Ab dem 1. Juli 2023 soll die Grundvergütung dann nochmals um 2,5 Prozent erhöht werden. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 18 Monaten haben. Der Einigung müssen noch die Verdi-Mitglieder in einer Befragung zustimmen.

Verdi hatte im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde mit erneuten Streiks gedroht. Am Mittwoch vergangener Woche hatten die Beschäftigten inmitten der Urlaubssaison für mehr als 26 Stunden die Arbeit niedergelegt. Die Fluggesellschaft strich rund tausend Flüge, betroffen waren mehr als 130.000 Passagiere.

Verdi-Vizechefin Christine Behle sprach nun von einem „gutem Ergebnis“. Es bedeute quer durch alle Beschäftigungsgruppen eine Erhöhung von monatlich mindestens 377 Euro bis zu 498 Euro. Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann erklärte: „Wir haben große Gehaltszuwächse vereinbart.“ Er betonte: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, mit dem Sozialpartner eine gute Lösung zu finden.“(afp)



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Von Veritatis

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