Die unterschätze Weltmacht

Die Partei in George Orwells „1984“ versuchte „den sexuellen Akt aller Freude zu entkleiden“. Warum? „Der Akt der geschlechtlichen Verschmelzung, wenn er glückhaft vollzogen wurde, war ein Akt der Auflehnung.“ Auch die Corona-Regeln wirkten interessanterweise erotikfeindlich. Begegnungen und Berührungen wurden tabuisiert, aus Angst vor Ansteckung wurde die Welt entsinnlicht. Wir wissen, dass es überall dort, wo Sexualität aus ideologischen Gründen unterdrückt wurde, zu Gewaltexzessen kam — ob in prüden islamistischen Systemen oder etwa im Verhalten von Soldaten gegenüber den Frauen unterworfener Länder. Wir können umgekehrt fragen, ob gesunde Sexualität auf der Basis von Zuneigung und Respekt eine heilende Kraft für unsere immer wieder von Wellen abstoßender Grausamkeit überflutete Welt entfalten könnte. Die destruktiven Energien könnten damit in konstruktive, lebensfördernde Bahnen gelenkt werden. Die Autoren, Begründer des Heilungsbiotops Tamera in Portugal, beschreiben aus eigener therapeutischer Erfahrung das heilende Potenzial der erotischen Liebe, der eigentlichen, noch immer oft unterschätzten Weltmacht.



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Von Veritatis

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