Die in deutschen Mainstream-Medien eingebetteten Journalisten stehen immer wieder in der Kritik, politisch tendenziös zu berichten – zugunsten eines linksgrünen Meinungssprektrums. Eine Forschungsarbeit der Universität Leipzig, die den familiären, politischen und gesellschaftlichen Hintergrund von 150 Nachwuchsjournalisten untersuchte, bestätigt diese Annahme.

von Alex Cryso

Dass es unter den deutschen Journalisten allzu viele Machtsadisten gibt, ist eine echte Branchenkrankheit geworden: Längst wird nicht mehr neutral berichtet, zumal die Recherche jede Story zerstört. Problematisch wird die anti-neutrale Meinungsmache jedoch vor allem dann, wenn sie vom sicheren PC aus erfolgt: Während der Täter unbehelligt bleibt, darf das Opfer öffentliche Hass, Hetze und Verleumdungen mit teilweise dramatischen Folgen ausbaden. Trump-Bashing, AfD-Hass, Putinisten-Schelte: Jeden, selbst den unbescholtenen Bürger von der Straße, kann es treffen – während die Mainstream-Journalisten und ihre „Faktenfinder“ lügen, Fakten unterschlagen und die Realität verdrehen dürfen.

Dass unsere Redaktionsstuben voll sind mit Grünen, Sozis und Alt-68ern, ist ein weiteres Problem für sich. Und die bereits schon vor ihrer Wahl umstrittene Anti-Diskriminierungstante Ferda Ataman wünscht sich sogar eine „Migrantenquote“ im Journalismus – womit sie nicht mehr Russen oder Schweizer meint, sondern noch mehr Muslime und afrikanische Flüchtlinge in der ohnehin schon fragwürdigen deutschen Journaille. Auf dass die Wahrheit vollends zu einer Fata Morgana aus Wasserdampf und Shisha-Nebel verkommen möge!

Grüne Blasen in den Redaktionen

Doch auch im „deutschen” (oder was man heutzutage noch darunter versteht) Journalisten-Nachwuchs sieht es nicht viel besser aus: So ergab eine Umfrage unter 150 Volontären des öffentlichen Rundfunks im letzten Jahr, dass 60 Prozent aller Nachwuchsjournalisten bekennendermaßen grün wählen, 25 Prozent sahen sich gar bei der Linkspartei. Bereits 2005 erarbeitete das Hamburger Institut für Journalistik eine weitere Umfrage, die ergab, dass sich 35,5 Prozent aller Schreiberlinge zu den Grünen und 26 Prozent zur SPD, aber nur 8,7 Prozent zur CDU und 6,3 Prozent zur FDP bekannten. Sollte es einen angesichts dieser politischen Schlagseite ernsthaft noch verwundern, dass Manipulation und Gehirnwäsche immer mehr zunehmen, und als objektiv nicht mehr das gilt, was man sieht, sondern was sich der Hofberichterstatter am PC zusammenreimt?

Von Seiten der Universität Leipzig, die die erste Umfrage durchgeführt hatte, hieß es generalisierend, dass die große Mehrheit der Journalisten – von zwei Dritteln bis zu 70 oder gar 80 Prozent – eigenen Angaben zufolge links der Mitte steht. Zudem werden grüne Politiker überdurchschnittlich häufig in Talkshows eingeladen. Konservativ-patriotische Vertreter werden hingegen gerne in die Rolle des ewig gestrigen Miesepeters gedrängt, den die selbsternannten progressiven Linken lautstark übertönen dürfen. Und die AfD als einzige Realopposition wird – bis auf gelegentliche Alibi-Einladungen, bei denen sie idealerweise auch noch vorgeführt (oder „überführt”) werden sollen – völlig geschnitten.

Je höher die Reichweite, umso schlimmer die Nachwirkungen

Längst hat sich der Begriff des „Haltungsjournalismus“ etabliert, der einen Zustand beschreibt, in dem politische Gesinnung jegliche Überparteilichkeit und Objektivität überwiegt. Besonders schlimm wird es dann, wenn es die linken Journalisten als ihre moralische Mission erachten, den politischen Gegner zu bekämpfen, um ihn entweder mundtot zu machen oder ins soziale Abseits zu stellen, statt ihrem eigentlichen Job der Informationsvermittlung und Aufklärung zu dienen. Je größer die Reichweite, desto schlimmer die Nachwirkungen. Oftmals sind dies Menschen, die sich selbst sehr gerne zum moralischen Anwalt für Gruppenvergewaltiger und IS-Terroristen machen, die dafür aber Autofahrer, Fleischesser und Neu-Rechte vorabdämonisieren.

Die deutsche Sprache wird dabei genauso verunstaltet, wie die Meinungsfreiheit zerstört wird. Linke Hetzer hui, rechte Hetzer pfui! „Gib einem Menschen Macht, und Du erkennst seinen wahren Charakter“, hatte der frühere US-Präsident Abraham Lincoln einmal gesagt. Und in der Tat: Gelegenheit weckt leider immer noch Triebe. Hinzu kommt noch ein Missionsstreben: Interessanterweise ging die Universität Leipzig davon aus, dass vor allem linksorientierte Menschen eine höhere Befriedigung daraus ziehen, im öffentlichen Rahmen zu „predigen“ und Einfluss auf die Politik nehmen zu können. Auch ihre Aktivität in den sozialen Medien sei überdurchschnittlich hoch.

Ein einzelner Medienschaffender oder Multiplikator kann sich somit also zum manipulativen „Entscheider” für unzählige Leser machen – was dank Medienvielfalt, aber einer allgemeinen geistigen Verwahrlosung heute leichter denn je ist. Dass Vater Staat und das „System” als Übermutter dabei gerne die erlaubten Denkmuster und Textbausteine diktieren, lässt Deutschland immer mehr in Richtung chinesische Verhältnisse abdriften, wo die Regierung bereits die gesamte Berichterstattung übernommen hat. Und in dem Maße, wie sich diese Entwicklung fortsetzt, werden subtiler Hass und Hetze gegen Andersdenkende zu immer beliebteren Instrumenten werden, um wenige zu bestrafen und Hunderte zu erziehen. Diese Netzcollage bringt die von deutschen Journalisten verinnerlichten und propagierten Haltungs-Stereotypen komprimiert trefflich auf den Punkt.

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Von Veritatis

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