Wenn Polit-Rentner das Feld für unpopuläre Maßnahmen aufbereiten

Für von vornherein klar unbeliebte politische Vorhaben ziehen die Parteien keine aktiven Politiker vor den Vorhang, sondern jemanden, der zwar politisches Gewicht, aber nichts zu verlieren hat.

Meinung eines Privatiers?

Im aktuellen Fall ist es der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der mit der Idee, dass die Deutschen doch länger arbeiten könnten, heftige Kritik einstecken musste.

Dabei ist allerdings anzunehmen, dass Gabriel nicht aus seinem Altenteil hervorkommt und gleich von der Bild Zeitung interviewt wird, ohne akkordiert mit der aktuellen Parteiführung Themen zu lancieren, die die Kanzlerpartei zwar umtreiben, ihr aber auf den Kopf fallen dürften.

Rote Parteien als Sprachrohr der Konzerne

Denn immerhin wird schon seit geraumer Zeit in Deutschland immer wieder, etwa von BDI-Präsident Siegfried Russwurm, über die Ausweitung der Arbeitszeiten debattiert.

Die Begründungen sind vielfältig: Fachkräftemangel, Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt infolge Corona, Inflation – irgendwie muss der Irrsinn von Gender, Coronawahn, Russland-Sanktionen, Weltsozialamt schließlich finanziert werden.

Teuerungsrate „leistbar“ machen?

Und auch Gabriel packt die schlechte Nachricht in die vermeintlich nachvollziehbare und mehrheitsfähige Gesamtlage: In seinem Interview mit der Bild Zeitung am Sonntag fragte er, ob man die Menschen nicht lieber wieder mehr verdienen lassen wolle, indem man sie etwas länger arbeiten lasse. Mit Zuwanderung allein würde das Problem des Fachräftemangels nicht gelöst, so Gabriel.

Und das schlägt Gabriel weshalb noch genau vor? Um Einwanderung weniger „notwendig“ zu machen? Weil die Pensionen nicht gezahlt werden können? Oder damit sich die Leute die Teuerungsrate „leisten“ können?

Potenziellen Demonstrationen Wind aus den Segeln nehmen

Interessant ist allemal, dass auch in dieser Frage die Konzerne – in Vertretung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) – und die linken Parteien das gleiche fordern. Und ausbaden darf das der einfache Bürger. Wehrt er sich dagegen, ziehen ihm Regierung und Mainstream-Medien die Nazi-Keule über.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock sprach in diesem Zusammenhang zuletzt von zu erwartenden „Volksaufständen“ und Bundesinnenministerin Nancy Faeser ordnet die potenziellen Demonstranten vorsorglich als Reichsbürger, Coronaleugner, Rechte, kurz „Nazis“ ein und warnt alle, die nicht so genannt werden wollen, bei diesen Demonstrationen mitzumarschieren.

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Von Veritatis

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