Corona, Schuld und Sühne

Die Waage der Justitia befindet sich in einer gewaltigen Schieflage. Dieser Zustand war bereits „vor Corona“ zu beklagen, doch seit März 2020 wird dessen Ausmaß für immer mehr Menschen sichtbar. Unbescholtene Bürger, die vorher allenfalls beim Falschparken mit dem Staat in Berührung kamen, wurden plötzlich wegen Nichtigkeiten wie Schwerverbrecher behandelt. Der Frühling 2020 stellte folglich für das Demokratie- und Rechtssystem eine Zäsur dar. Es kam in der Folge zu Dammbrüchen bei der Gewaltenteilung, zu kafkaesken Hygiene-Situationen in den Gerichtssälen und Menschenrechtsverletzungen, die in der BRD vormals unvorstellbar waren. Im apolut-Gespräch mit dem Kommunikationsforscher Michael Meyen skizziert Alexander Christ, Rechtsanwalt und Autor des Spiegel-Bestsellers „Corona-Staat: Wo Recht zu Unrecht wird, wird Menschlichkeit zur Pflicht“ die Wesensmerkmale des Corona-Staats.



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Von Veritatis

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