Der Ende Juni von der deutschenm Bundesregierung präsentierte Entwurf für ein Selbstbestimmungsgesetz sieht unter anderem vor, dass Jugendliche ihr Geschlecht durch einen simplen Eintrag beim Standesamt selbst festlegen können. Auch Hormontherapien und sogar Operationen sind fortan möglich – mit Hilfe zeitgeistaffiner Vormundschaftsgerichte selbst gegen den Willen der Eltern. Der Entwurf markiert einen weiteren Triumph der Trans-Lobby, die mit ihren Themen weite Teile der Medien beherrscht. Die Opfer dieser Praktiken werden jedoch kaum gehört. Eines davon, die 29-jährige Sabeth Blank, sorgte jetzt jedoch für Aufsehen und große Betroffenheit.

“Auf der Baustelle fragte keiner mehr, warum hier eine Frau arbeitet”

Blank, über die mehrere Medien von „Bild“ bis „Focus“ berichteten, ist dabei ein zwar tragischer, aber keinesfalls einzigartiger Fall: Wegen ihrer früh entwickelten Vorliebe für Männerkleidung und kurze Haare diskriminiert, zog sie von Bayern nach Berlin, lernte dort einen Trans-Mann kennen und besuchte eine Selbsthilfegruppe, bei der sie den Eindruck gewann, selbst „trans“ zu sein. Sie begann mit der Einnahme von Testosteron, ließ ihren Personenstand im Ausweis anpassen und sich Ende 2016 sogar die Brüste abnehmen, nachdem eine solche Operation in ihrer Gruppe häufig Thema war.

„Die Erfahrungen mit Testosteron waren toll“, erzählt sie: „Meine Gefühle wurden gedämpft, ich hatte mehr Energie, meine Muskeln wuchsen. Auf der Baustelle fragte keiner mehr, warum hier eine Frau arbeitet.“ Das erhoffte Wohlgefühl stellte sich nach der Operation jedoch nicht ein. Ihr erster Gedanke beim Aufwachen sei gewesen: „Du hast gerade einen großen Fehler gemacht.“

„Die OP hat mein Leben zerstört“

Und in der Tat: In der linken Körperhälfte entstanden bald heftige Schmerzen, es gab Nachblutungen. In ihrer Selbsthilfegruppe stieß sie damit auf taube Ohren, dort wollte man außer Erfolgsberichten über den vollzogenen auch physischen Identitätswechsel nichts anderes hören. Schnell bereute Blank die Operation und insbesondere die Hormontherapie; sie stoppte schließlich auch die Einnahme von Testosteron: „An dem Tag hat mein Umdenken begonnen. Mir wurde klar, dass Eingriffe in den natürlichen Körper gefährlich sind. Das war mir zuvor nicht bewusst. Mein ganzes Leben wollte ich ein Mann werden, als ich auf dem Weg dahin war, wollte ich wieder eine Frau sein.“

Ihr bitteres Fazit lautet: „Die OP hat mein Leben zerstört.“ Sie bedauert, dass sie damals nicht genügend kritische Personen um sich gehabt habe, die sie vor der Operation gewarnt hätten. Heute lebt sie wieder als Frau, und ließ auch ihren Ausweis wieder entsprechend ändern. Den allzu schnellen Veränderungen des eigenen Körpers steht sie mittlerweile äußerst skeptisch gegenüber. „Ich glaube, Frauen, die nicht dem klassischen Frauenbild entsprechen, können leicht in dieselbe Falle tappen wie ich“, warnt sie. Dabei verweist sie auch auf den heute weithin ignorierten Punkt, dass „einer vermeintlichen Transsexualität auch andere psychische Probleme zugrunde liegen“ können. 

Auch Ärzte sind alarmiert

Auch aus dem Ausland gibt es eine Vielzahl von Opferberichten, in denen Betroffene vom heute vorherrschenden Transhype und sozialem Druck leichtfertig Operationen an sich durchführen ließen, bei denen es sich de facto um Selbstverstümmelungen handelt. Die Folgen sind meist unumkehrbar, die psychischen Belastungen für den Rest kaum zu ertragen.

Inzwischen sind sogar Fachärzte über die wahnwitzige Ideologisierung der Politik und die Bereitschaft, den Genderwahn gesetzlich immer weiter zu verankern, fassungslos. Bei dem Jugendpsychiater Alexander Korte, nach eigenem Bekunden sogar Grünen-Wähler, stoßen die Gesetzespläne der Ampel-Regierung auf harsche Kritik: Es sei in bestimmten Szenen derzeit eben „hip“, trans zu sein, erklärte er. „Davon fühlen sich in allererster Linie weibliche Jugendliche angesprochen, die einen sexualitätsbezogenen inneren Konflikt haben oder unter den gesellschaftlichen Rollenklischees oder Schönheitsidealen leiden – oder solche, die sexuell traumatisiert sind.“

Selbstdiagnose „trans“

In einer Stellungnahme für den Bundestag führte Korte bereits aus:  „Wir wissen aus Katamnesestudien, dass sich die Selbstdiagnose ‚trans‘ im Entwicklungsverlauf nicht weniger Kinder und Jugendlicher nachträglich als subjektive Fehleinschätzung herausstellt.“ Natürlich zog er sich dafür umgehende Kritik der Translobby zu. Auch der Deutsche Ethikrat warnte vor Gefahren bei Kindern: „insbesondere dann, wenn es um medizinisch eingreifende Maßnahmen mit Nebenwirkungen für das Kind oder gar irreversiblen Folgen geht.“

Vorerst scheint der Zug aber weiterhin in die andere Richtung zu gehen. Jede Kritik an ihrem Vorhaben wurde von der Regierung beiseite gewischt oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen. Sabeth Blank rät verunsicherten Frauen, sich zu fragen: „Will ich wirklich ein Mann sein? Oder einfach nur keine Frau?“



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Von Veritatis

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