Man soll Texte auch dann lesen, wenn schon ein Blick in die Methoden zeigt, dass man mit der Art und Weise des Vorgehens nicht einverstanden ist. Das ist bei uns der Fall mit Blick auf die folgende Arbeit:

Die Autoren haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung nach 2.5 Jahren Pandemie(-Inszenierung) aufzuarbeiten und die “Gefährlichkeit”, die von den unterschiedlichen Varianten ausgeht zu bestimmen, und zwar im Hinblick auf das Risiko, hospitalisiert zu werden, das Risiko, auf der Intensivstation zu landen und das Risiko, an COVID-19 [oder mit] zu versterben. Damit nicht genug, versuchen sie den Einfluss, den verschiedene Interventionen gegen und Veränderungen in SARS-CoV-2 auf die Entwicklung der Gefährlichkeit hatten, zu berechnen. Und das genau ist der Punkt, where we part company, denn wie immer in solchen Fällen, wird ein mathematisches Modell gerechnet, dessen Ergebnis von den gemachten Annahmen abhängig ist und die Annahmen, die die Autoren im Hinblick auf die Wirksamkeit von COVID-19 Impfungen / Gentherapien machen, die teilen wir ganz und gar nicht. Vielleicht am deutlichsten wird der pro-Impfstoff/Gentherapie-Bias, den die Autoren haben, im Kleingedruckten zu Abbildung 2:

“In categories “protection from natural infection” the indicated variant corresponds to that of the most recent infection, independently of whether the individual has been vaccinated before or after natural infection. Uninfected and vaccinated individuals whose immunity has not waned are included in the “protection from vaccination” categories, depending on whether they received or not a booster dose. Individuals who were never infected or whose immunity against infection (from natural infection or vaccine) has waned are considered in the “susceptible” categories depending on their vaccination status.”

Bekanntermaßen ist die Immunität, die sich nach einer natürlichen Infektion mit SARS-CoV-2 einstellt, deutlich langlebiger und besser als die von COVID-19 Impfstoffen induzierte. Dessen ungeachtet, scheinen beide Gruppen von den Autoren gleich behandelt zu werden, was das Ergebnis zu Gunsten von COVID-19 Impfstoffen / Gentherapien verzerrt. Hinzu kommt, dass die Autoren in ihren Berechnungen zeigen zu können glauben, dass eine Booster-Impfung einen erheblichen Beitrag zum “Schutz gegen SARS-CoV-2” leistet. Indes ist diese Messung ein Artefakt, das daraus resultiert, dass diejenigen, die eine Booster-Impfung hatten, mehr oder weniger die einzigen sind, die im Verlauf des Modells noch als “Geimpfte ” übrig bleiben:

“Accordingly, we consider variant-specific average durations of protection after two doses of vaccine and after a booster dose. Before waning of vaccine-induced immunity, individuals are in a compartment where the risk of infection is reduced by the vaccine efficacy. After waning of immunity either from natural infection or vaccination, individuals are in a compartment where the risk of infection is the same as unvaccinated individuals who were never exposed to SARS-CoV-2. We note that individuals with waned protection against infection may still be protected against other clinical endpoints, such as symptoms, severe disease, or death (12).”

Das als Begründung dafür, warum wir die Ergebnisse der Autoren, die sich auf den Beitrag, den bestimmte in den letzten 24+ Monaten durchgeführte Maßnahmen auf die Entwicklung in Richtung Harmlosigkeit hatten, die SARS-CoV-2 SPÄTESTENS mit Omikron genommen hat, nicht berücksichtigen. Letztlich ist es auch egal, ob die Tatsache, dass Omikron weitgehend harmlos ist,

  • vornehmlich den Mutationen, die Omikron auszeichnen zuzuschreiben ist,
  • auf die Verbesserung der Behandlungsmethoden zurückzuführen ist [Erkrankte werden nicht mehr so häufig künstlich zu Tode beatmet, es gibt Dexamethasone als Mittel zur Intensivbehandlung usw.]
  • auf die zunehmende Verbreitung von natürlicher Immunität durch die Durchinfizierung der meisten Gesellschaften oder;
  • auf die COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien zurückzuführen ist,

denn unterm Strich steht als Ergebnis, dass SARS-CoV-2 wie all die anderen menschlichen Corona-Viren zu einem weitgehend harmlosen Virus geworden ist, das die Atemwege befällt und in den meisten Fällen, in denen die Infektion symptomatisch wird, mit Erkältungssymptomen ein Ende hat.

Und dass dem so ist, das zeigen die Autoren in ihrer Studie sehr schön, und deshalb ist es gut, dass wir diese Studie gelesen haben, obschon die Methode fragwürdig bzw. in Teilen schlicht tautologisch ist.

Die Entwicklung zur Harmlosigkeit von SARS-CoV-2 in sechs Abbildungen. Oben jeweils für die Wahrscheinlichkeit (a) hospitalisiert zu werden, (b) auf der Intensivstation zu landen, (c) an [oder mit] COVID-19 zu versterben, berechnet als Relation zwischen der Anzahl von (a) Hospitalisierten (b) Intensivpatienten und (c) Verstorbenen und der Anzahl der positiv Getesteten; Unten für die Reduktion in der entsprechenden Wahrscheinlichkeit bezogen auf die Ur-Variante von SARS-CoV-2, D614G. Die unterschiedlichen Farben der Balken stehen für verschiedene “Varianten”-Phasen von SARS-CoV-2

  • Dunkelrot: Wuhan-Wildtype oder D614G (21. Februar 2020 – 30. Juni 2020);
  • Rot: D614G (1. Juli 2020 – 17. Februar 2021);
  • Hellrot: Alpha (18. Februar 2021 -1. Juli 2021);
  • Blau: Delta (2. Juli 2021 – 23. Dezember 2021);
  • Grün: Omikron (24. Dezember 2021 – 20. Februar 2022);

Deutlich zu sehen ist, wie SARS-CoV-2 von Variante zu Variante harmloser wird. Deutlich zu sehen ist, dass bereits mit DELTA die Pandemie, sofern sie je eine gewesen sein sollte, die in Krankenhäusern in großer Zahl ankommt, BEENDET war, denn das Risiko, hospitalisiert zu werden, ist mit Delta um mehr als 90% geringer als mit der Ur-Variante von SARS-CoV-2. Omikron hat die 95% Grenze genommen, ist also noch harmloser als das harmlose DELTA. Diese Daten sollte man in Erinnerung behalten, wenn das nächste Mal wieder versucht wird, mit einer Variante von SARS-CoV-2, einer Neuauflage von DELTA oder DELTA-ähnlicher Genomstruktur von den üblichen Verdächtigen Stimmung zu machen.

Die massive Reduzierung der Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 wird auch eindrücklich in den Infektionszahlen dokumentiert:

Links zeigt die Attack-Rate, also die Fähigkeit der jeweiligen Variante, sich unter Menschen zu verbreiten nach Altersgruppen, rechts ist ein Maß dafür dargestellt, wie viele der tatsächlichen Infektionen bekannt geworden sind. Wie man sieht, spielt Omikron in einer eigenen Liga, einer weitgehend harmlosen Liga.

Die Menge der Studien, die zeigen, dass es keinerlei Rechtfertigung für entweder Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 oder COVID-19 Impfung / Gentherapie gibt, sie wird täglich größer. Aber natürlich können die Polit-Darsteller und die Pharma-Profiteure, das nicht eingestehen. Sie bilden eine Koalition der Ignoranz, weil beider Wohl und Wehe von einander abhängt. Mit der Erzählung, dass SARS-CoV-2 so gefährlich sei und so viele Tote fordere und Schäden hinterlasse, fällt natürlich auch die Notwendigkeit, gegen SARS-CoV-2 zu impfen und wenn diese Notwendigkeit gefallen ist, dann wird der Blick frei für die Kosten, die der geringe Nutzen, den COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien gegen SARS-CoV-2 bereitgestellt haben, hatten, erhebliche Kosten, erhebliche gesundheitliche Kosten für die Betroffenen, die nach COVID-19 Impfung / Gentherapie ihr normales, gesundes Leben verloren haben. Wer die Stamina und den Mut hat, sich durch mehr als 200 Leidensgeschichten zu lesen, die in 150 wissenschaftlichen Beiträgen für 51 Erkrankungen berichtet werden, die sich als Folge einer COVID-19 Impfung / Gentherapie eingestellt haben, der kann das hier tun.

Ansonsten reihen sich die Ergebnisse, die wir aus der Studie von Marziano et al. (2022) gefischt haben, in eine stetig länger werdende Reihe von Studien ein, die zeigen, dass beide Erzählungen, dass SARS-CoV-2 “super gefährlich sei” und COVID-19 Impstoffe / Gentherapien dagegen super wirksam sind, falsch seien. Eine kleine Auswahl:

Nun wird es sicher Spezialisten geben die sagen, zu Beginn der “Pandemie” seien weniger Fälle entdeckt worden als vorhanden waren, weshalb die Schätzungen falsch seien. Das ist ein korrektes Argument, insofern als für frühe Zeitpunkte im Jahr 2020 als die Testwut noch nicht entwickelt war, geschätzt werden muss, wie viele Leute tatsächlich mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Indes stellt die Art der Berechnung und die Tatsache, dass die Anzahl der mit COVID-19 Hospitalisierten, wegen COVID-19 intensiv Behandelten oder Verstorbenen eher über- denn unterschätzt wird, sicher, dass dann, wenn die Anzahl der Infektionen zu Beginn der Pandemie heftig unterschätzt worden ist, SARS-CoV-2 schon damals eine der Influenza gleichgeordnete Atemwegserkrankung; die gesamte Pandemie also eine Hysterie, eine Inszenierung, ein vorgeplantes Ereignis war.

So take your pick.



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Von Veritatis

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