Putin warnt vor weiterer Senkung der Lieferungen durch Nord Stream 1

Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor einer weiteren Verringerung Gaslieferungen aus Russland durch die Pipeline Nord Stream 1 gewarnt.

Falls Russland die in Kanada gewartete Turbine nicht zurückerhalte, drohe Ende Juli die tägliche Durchlasskapazität der Pipeline deutlich zu fallen, sagte der Staatschef in der Nacht zum Mittwoch am Rande eines Treffens in Teheran. Wegen der notwendigen Reparatur eines “weiteren Aggregats” könnte die tägliche Durchlasskapazität der Pipeline Ende Juli noch weiter auf 33 Millionen Kubikmeter fallen. Gleichzeitig warb Putin für die Gasleitung Nord Stream 2:

“Wir haben noch eine fertige Trasse. Das ist Nord Stream 2. Die können wir in Betrieb nehmen.”

Im Juni hatte Russlands staatlicher Energiekonzern Gazprom die Gaslieferungen nach Deutschland über die Pipeline Nord Stream 1 um mehr als die Hälfte der täglichen Höchstmenge reduziert – auf 67 Millionen Kubikmeter.

Die in Kanada reparierte Turbine wurde wegen der westlichen Sanktionen infolge des Ukraine-Kriegs nicht wieder an Russland zurückgegeben. Zuletzt entschied aber die kanadische Regierung, Berlins Forderung zu entsprechen und die Siemens-Turbine an Deutschland zu übergeben.

Die Pipeline Nord Stream 2 war bereits im Jahr 2021 fertig gebaut worden. Deutsche Behörden setzten das Genehmigungsverfahren für die Pipeline jedoch noch vor Beginn des militärischen Sondereinsatzes in der Ukraine aus.





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Von Veritatis

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