Walter Rosenkranz (FPÖ)
Bild FPÖ-Präsidentschaftskandidat und Volksanwalt Walter Rosenkranz: Alois Endl

Für ÖVP, SPÖ, Grüne, NEOS und Medien, die von Regierungsinseraten abhängig sind, ist klar: Der grüne Alexander Van der Bellen muss vom Volk bei den Wahlen im Herbst als Bundespräsident bestätigt werden.

Ein Kommentar von Thomas Steinreutner

Die Lobeshymnen des Establishments für den ehemaligen Parteichef der Grünen dürften aber nicht reichen, um ihn wieder ins Amt zu hieven. Deshalb scheint man sich in den Schreibstuben der etablierten Medien bemüßigt zu fühlen, alle anderen Kandidaten in ein schlechtes Licht zu rücken. An Plumpheit sind die Anpatzversuche dabei kaum zu übertreffen.


Böse Schlagzeile …

So wird Rosenkranz von der Seite „Politik Live“, die zur „oe24 GmbH“ gehört, vorgeworfen, dass er sein Gehalt als Volksanwalt weiterbezieht, obwohl er nun auch einen Wahlkampf zu bestreiten habe. Die Schlagzeile dazu:

„Rosenkranz casht weiter 14.489,60 €“

… und harmloser Fließtext

Dass auch der amtierende Bundespräsident Van der Bellen trotz Wahlkampf sein Gehalt von monatlich (!) 25.356,70 Euro kassiert, wird im Artikel freilich nicht thematisiert. Weiter unten im Text gesteht Redakteur Günther Schröder jedoch ein, dass auch frühere Kandidaten, wie Heinz Fischer (damals 2. Nationalratspräsident der  SPÖ) und Benita Ferrero-Waldner (damals ÖVP-Außenministerin) bis nach der Wahl in ihren Ämtern blieben und ihre ebenso fürstlichen Gehälter weiter bezogen. In Zeiten, in denen nur noch Schlagzeilen gelesen werden, geht diese Info jedoch unter. Das dürfte auch Herrn Schröder durchaus bewusst sein.

Kein Einzelfall

Der durchschaubare Anpatzversuch gegen Rosenkranz erinnert an eine Kampagne gegen den freiheitlichen Bürgermeister von Wels, Andreas Rabl, vor wenigen Wochen. Diesem wurde von einschlägig bekannten Medien allen Ernstes vorgeworfen, dass er als Anwalt jemanden vertrat, der mit dem Gesetz in Berührung kam. Mehr dazu hier: „Durchschaubare Kampagne gegen Welser Bürgermeister Rabl (FPÖ)“

Steuergeld für Anti-MFG-Film?

Als Gefahr für den in Wirklichkeit gar nicht so beliebten Van der Bellen dürfte das Establishment auch im MFG-Kandidaten Michael Brunner sehen. Diesem hat die Wiener Multimediaagentur „Hashtag“ einen 56-Minuten langen Film gewidmet, in dem er und seine MFG gar nicht gut wegkommen. Interessant daran sind zwei Dinge:

  1. Die Agentur „Hashtag“ wird durch die „Wirtschaftsagentur Wien“, einem Fonds der Stadt Wien gefördert. Was wiederum die Frage aufwirft, ob Steuergeld wirklich gut eingesetzt wird, wenn es mutmaßlich auch dazu verwendet wird, oppositionelle Parteien schlechtzureden.
  2. Zudem stellt sich die Frage, was sich die MFG erwartet, wenn sie einer solchen Agentur Interviews gibt? Erst Interviews zu geben und dann juristisch zu versuchen, deren Ausstrahlung zu verhindern, ist äußerst unprofessionell.

Keine Kritik am Kandidaten des Systems

Während etablierte Medien bei Van der Bellens Herausforderern die berühmte Stecknadel im Heuhaufen suchen, zeigt man sich für die zahlreichen Verfehlungen des amtierenden Präsidenten blind. Zur Erinnerung: Alexander Van der Bellen hat nicht nur jede Schweinerei der Regierung stillschweigend gedeckt, sondern auch bei jedem globalen politisch-korrekten Trend mitgemacht (Black-Lives-Matter, Regenbogen-Manie, Klimahysterie, Corona-Wahnsinn, …).

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Von Veritatis

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