Buchbesprechung: Benedikt Kaiser - "Die Partei und ihr Vorfeld"
Benedikt Kaiser “Die Partei und ihr Vorfeld”; Bildkomposition: Info-DIREKT

Viel ist zuletzt von der Zusammenarbeit von Partei und „Vorfeld“ geschrieben wurden. Nun widmet Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser dem Thema ein eigenes Buch mit dem Titel „Die Partei und ihr Vorfeld“. Erschienen ist es als Band der bekannten Kaplaken-Reihe des Antaios-Verlages.

Eine Buchbesprechung von Joachim Wiessner.

Kaiser bezieht sich auf den 102 Seiten zwar maßgeblich auf die Situation in der BRD mit der AfD als zentralen parlamentarischen Akteur, jedoch ist es auch nahtlos auf Österreich mit der FPÖ als Partei übertragbar. Warum ein solches Buch immer noch notwendig ist, zeigen beide Parteien leider immer wieder. Entsprechend begrüßenswert ist es, dass nun die zentralen Grundlagen von Kaiser leicht verständlich in dem kleinen Band zusammengefasst und damit für jeden lesbar sind.

Auch der Aufbau des Buches unterstützt dieses Vorhaben, Kaiser beginnt zunächst mit dem Fall Ziegler (bei dem ein Mitglied der patriotischen Gewerkschaft „Zentrum Automobil“, das in der Vergangenheit zudem Opfer eines brutalen Antifaüberfalls wurde) von der AfD wegen der Mitgliedschaft bei Zentrum Automobil als Mitglied abgelehnt wurde. Kaiser schildert den Vorfall samt Hintergründen und stellt die Problematik dieses Falls dar.

Mosaik-Linke als Vorbild

In den folgenden Kapiteln definiert Kaiser zunächst seine Begriffe und zeigt das praktische Beispiel des linken Mosaiks u. a. am Beispiel der Rosa-Luxemburg-Stiftung, um darauf aufbauend sein Konzept eines rechten Mosaiks zu entwerfen. Trotz der vielfältigen angesprochenen Bereiche verliert Kaiser nie den roten Faden, im Gegenteil verknüpft er die verschiedenen Kapitel zu einem stimmigen Bild.

Trotz des Parteibezuges ist das Buch dabei für jeden Patrioten eine gute Lektüre, um ein Verständnis für die Notwendigkeit des gemeinsamen Arbeitens von Partei und nichtparteilichen Akteuren zu erhalten. Die wichtigsten Adressaten sind dabei freilich jene Parteifunktionäre, denen es an eben jenem Verständnis fehlt und an denen die Zusammenarbeit meistens scheitert. Bleibt zu hoffen, dass Kaisers Buch in genau diesen Kreisen eine große Verbreitung findet.

Benedikt Kaisers „Die Partei und ihr Vorfeld“ ist 2022 bei „Antaios“ erschienen. Für zehn Euro ist das 102 Seiten dicke Büchlein direkt beim Verlag und im Buchhandel erhältlich.

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Von Veritatis

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