Nicht nur in Kärnten wird der Wolf immer häufiger gesichtet. Auch in Tirol und in der Steiermark ging er bereits in Siedlungsgebieten auf Jagd – ein Reh wurde gar neben einer Kinderschaukel gerissen. Wagt sich der Wolf bis in Siedlungen vor, ist er nicht mehr nur für Tiere eine Gefahr. Auch spielende Kinder könnten ihm zum Opfer fallen. Die ÖVP hat zwar immer wieder große Reden geschwungen – unternommen hat die Regierung zum Schutz von Mensch und Tier bis heute nichts. Der FPÖ-Angeordnete Mag. Hauser brachte nun einen Entschließungsantrag im Parlament zur Entnahme von Problemwölfen und aktivem Wolfsmanagement ein.

Der FPÖ-Mut-Politiker Gerald Hauser brachte gemeinsam mit anderen FPÖ-Abgeordneten einen Entschließungsantrag im Parlament ein, worin ein aktives Wolfsmanagement analog zum Management anderer heimischer Wildtiere und die Entnahme von Problemwölfen gefordert wird. Die Bundesregierung sei vor dem Hintergrund der sich zunehmend verschärfenden Gefährdungslage gefordert, die dringend notwendigen Schritte für ein aktives Wolfsmanagement und insbesondere die Entnahme von Problemwölfen zu setzen, so Hauser.

Sieben Schritte zur Eskalation

Was so viel bedeutet wie: Der Schutz der Menschen müsse Vorrang haben. Hauser zitiert aus der Studie „Wann werden Wölfe für den Menschen gefährlich“ des Biologen Prof. Valerius Geist, der Professor für Umweltwissenschaften an der University in Alberta, Kanada, ist. Der Wolf würde wohl den Menschen nicht aus heiterem Himmel angreifen, solche Attacken gingen Phasen der Gewöhnung an den Menschen voraus.

Demnach gebe es sieben Stufen der Gewöhnung oder auch sieben Schritte bis zur Eskalation. Von Müllfressen, weil Beutetiere fehlen, der Annäherung der Wölfe in menschliche Siedlungen über Beobachten der Menschen durch Wölfe, hin zum Attackieren der Haustiere durch Wölfe und schließlich zum Angriff auf Menschen. In der letzten Stufe sehen Wölfe die Menschen eben als Beutetiere an.

Scheinheiligkeit der ÖVP

In seiner Parlamentsrede zeigt FPÖ-Hauser einmal mehr die Scheinheiligkeit der ÖVP auf. Mit mehreren Petitionen zu den Themen “Wolfsfreie Zonen” und “Entnahme von Problemwölfen” und zur “Reduktion des Schutzstatus des Wolfes” habe die ÖVP die Bevölkerung zum Unterschreiben gelockt – passiert sei danach nichts.

Außer leeren Versprechungen habe man der Bevölkerung nichts geboten. Auch die mittlerweile abgedankte ÖVP-Ministerin Köstinger sprach schon vor einem Jahr davon, die “Entnahme von Problemwölfen” zu ermöglichen. Nach ihrem Abtritt dürfte das – von ihr ohnehin nach türkis-schwarzer Manier vor sich hergeschobene – Thema zugleich mit ihr in der Versenkung verschwunden sein.

Grüner Boykott

Klimaministerin Gewessler und ihre ultragrünen Konsorten beriefen lediglich sich auf den Schutzstatus des Wolfes. Ein von Gewessler in Auftrag gegebenes Gutachten sei gar überhaupt zu dem Schluss gekommen, dass die ländereigenen Verordnungen – etwa in Kärnten und Salzburg – zum Abschuss von Wölfen und die Flora-Fauna-Habitat-EU-Richtlinie unvereinbar seien.

Da kommt unweigerlich die Frage auf, weshalb die Grünen ohne Rücksicht auf Verluste den Wolfsschutz über alles stellten. Eine Lösung haben sie jedenfalls nicht parat. Denn bereits im März forderte die FPÖ Aufklärung von den Grünen und der ÖVP – weil jegliche FPÖ-Anträge boykottiert wurden. Es fragt sich: Sind Menschen für die Grünen nicht schützenswert?

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Kärnten, Tirol, Steiermark

Denn, obwohl es eher ungewöhnlich ist, wird der Wolf immer häufiger in menschennahen Gebieten gesichtet. Der Wolf ist also längst kein “harmloses” Raubtier mehr in seiner natürlichen Umgebung. Schafsherden werden angegriffen, Bauern haben mit enormen Verlusten zu kämpfen. Nicht nur in Kärnten, wo erst unlängst in Obervellach mehrere Schafe gerissen wurden, wagt sich der Wolf immer näher an die Menschen.

Wie Hauser in seiner Parlamentsrede beschreibt, soll ein Wolf im Tiroler Brixental ein Reh bis in einer Siedlungsgebiet verfolgt und neben einer Kinderschaukel gerissen haben. In der Steiermark sei der Wolf nicht nur im Murtal, sondern auch bereits bei Graz gesichtet worden.

FPÖ-Antrag zustimmen

Der Schutz der Menschen vor Wolfsangriffen müsse Vorrang haben, so Hauser. Dabei geht es nicht um die offene Jagd auf Wölfe in ihrem natürlichen Lebensraum, sondern darum Menschen und Weidetiere vor räuberischen Attacken zu schützen. Nun habe die ÖVP die Möglichkeit dem Antrag der FPÖ zuzustimmen und damit zu zeigen, dass sie an einer ehrlichen Lösung für die Menschen interessiert sei. “So schaut ehrliche Politik aus!“, stellt Hauser klar.

Wie will diese Regierung Krise meistern?

Dass sich die schwarz-grüne Politik durch Untätigkeit oder Hinhalten auszeichnet, hat man in den letzten beiden Jahren zur Genüge gesehen. Wenn es um den wirklichen Schutz der eigenen Bevölkerung geht, ducken sich diese Politdarsteller weg. Die Bauern sind nach wie vor auf sich alleine gestellt, viele Schafsbauern stehen vor dem finanziellen Ruin.

Sie sind verzweifelt, Hilfe bekommen sie keine, wie der Bericht eines Bauern aus Kärnten beschreibt, der drei Schafe durch einen Wolfsangriff verloren hat. Von den politischen Vertretern und Medien fühlt sich der Bauer wenig bis kaum gehört, wird er zitiert. Da muss man sich schon die Frage stellen, wenn die Regierung in derartigen Fragen schon überfordert ist: Wie will diese unfähige Regierung Österreich eigentlich aus der Gaskrise führen?

Wolfsangriffe: Griechenland, Italien, Russland

Dass Wölfe sich eben nicht nur an ihrem natürlichen Lebensraum orientieren, sondern auch die Nähe von Menschen suchen, zeigen etwa drei Fälle aus Griechenland, Italien und Russland. In Griechenland beispielsweise wurde Berichten zufolge eine Britin auf einer Wanderung von Wölfen angefallen und getötet. Rettungstrupps hätten nur mehr ihre Knochen gefunden. Der Gerichtsmediziner bestätigte, dass es sich um einen Wolfsangriff gehandelt habe. In Italien kreisten gar sieben Wölfe einen Spaziergänger mit seinem Hund ein.

Seinen zweiten Hund hatte der Wolfsrudel laut Berichten zuvor bereits gerissen. In Russland kam es gar zu einem Kampf mit einem Wolf. Laut Medienberichten musste sich ein russischer Bauer gegen einen Wolfsangriff zur Wehr setzen, indem er den Wolf erwürgte. Das Tier soll zuvor bereits seine beiden Hunde am Hof totgebissen haben. Danach sei der Angriff auf den Bauern erfolgt.

Raubtiere zu nah am Menschen

Es kommt zum direkten Zusammentreffen zwischen dem Raubtier und dem Menschen. Begegnungen, die sicherlich entgegen der Natur dieser imposanten Tiere sind. Die Rede ist hier nicht von kleinen süßen, kuscheligen Wolfsbabys, sondern von ausgewachsenen Räubern, die entgegen ihrer Natur die Nähe zum Menschen suchen und die Jagd eröffnen.

Diese sogenannten Problemwölfe halten sich viel zu nah am Menschen auf – sie haben keine Scheu und suchen ihre Beute eben auch außerhalb ihres eigentlichen Lebensraumes. Die Frage: Will man warten, bis auch bei uns ein Wolf einen Menschen angreift? Gar ein spielendes Kind?



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Von Veritatis

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