Von Kai Rebmann

Vor wenigen Tagen meldete sich eine Mitarbeiterin (m/d/w) der Deutschen Rentenversicherung und gewährte uns einen kleinen Einblick in ihren beruflichen Alltag. Über ihren Schreibtisch gehen den Angaben der Leserin zufolge jeden Tag ungezählte Berichte und Briefe von Ärzten. Einige dieser Berichte liegen unserer Redaktion vor. Die Verharmlosung von Nebenwirkungen infolge der Impfung sowie die Verbreitung von Desinformation über die Zusammensetzung der Impfstoffe sind in den deutschen Arztpraxen scheinbar immer noch sehr weit verbreitet. Doch lesen Sie selbst, was unsere Informantin zu berichten hat.

Der erste Bericht stammt von einer Neurologin. Mit Schreiben vom 24. Juni 2021 teilte die Ärztin ihren Kollegen mit, dass sie bei einer Patientin eine Narkolepsie und Kataplexie diagnostiziert habe. Dazu schrieb sie: „Frau O. stellt sich kurzfristig hier vor. Sie erkundigt sich, ob aufgrund der Vorerkrankung sowie der Medikation mit Xyrem eine Impfung gegen Covid-19 mit Moderna oder Biontech möglich sei. Ich habe Frau O. erläutert, dass es sich bei den genannten Impfstoffen um Totimpfstoffe handelt, so dass ich hier keine Bedenken habe.“

Umso größere Bedenken sollten dafür die Patienten dieser Ärztin haben, die entweder nicht weiß, was für Impfstoffe sie seit Anfang 2021 verabreicht, oder ihre Patienten schlicht anlügt. Die Vakzine von Moderna und Biontech mögen vieles sein, aber ganz bestimmt kein Totimpfstoff. Aber damit befindet sich die Ärztin in guter Gesellschaft, denn auch Karl Lauterbach gab am 24. November 2021 auf Twitter ganz offen zu: „Aber weil so viele Ungeimpfte nur Totimpfstoff wollen, warum auch immer, wird bald erhältliches Novavax als solcher bezeichnet.“

Nebenwirkungen nach der Impfung werden konsequent ignoriert

In einem weiteren Arztbrief wird dokumentiert, wie offensichtlich mit der Impfung im Zusammenhang stehende Nebenwirkungen ignoriert werden und fast schon händeringend nach anderen Ursachen gesucht wird. Mit Schreiben vom 11. Januar 2022 teilte ein Allgemeinmediziner mit: „Frau S. berichtet, dass sie unmittelbar nach der ersten Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen SARS-Cov-2 Thoraxschmerzen entwickelt habe. Diese seien dann im Verlauf etwas abgeklungen, nach der zweiten Impfung erneute Beschwerden. Im November dann grippaler Infekt und nochmals Aufflammen der Beschwerden. Aktuell weiter bestehende Schmerzen, diese sind nicht belastungs- oder bewegungsabhängig, auch eine Abhängigkeit von Atmung kann Frau S. nicht definitiv berichten. Auffällig sei zudem, dass sie beim Treppensteigen kurzatmig sei.“

Der Arzt führt weiter aus, dass er bei der jungen Patientin (Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen) ein Belastungs-EKG gemacht habe, in dessen Verlauf eine „hinter den Erwartungen zurückbleibende Belastbarkeit“ festgestellt worden sei. Diese reduzierten Ausdauerwerte sah der Allgemeinmediziner als „Folgezustand des grippalen Infekts im November letzten Jahres“. Auf den im ersten Teil seines Schreibens geschilderten zeitlichen Zusammenhang des jeweiligen Auftretens der Beschwerden unmittelbar nach den beiden Impfungen ging der Arzt an dieser Stelle mit keiner Silbe ein. Stattdessen wurde im letzten Satz des Schreibens versichert: „Aus kardiologischer Sicht bestehen aktuell auch keine Bedenken gegen eine Corona-Booster-Impfung.“

Deutsche Rentenversicherung erkennt Querschnittslähmung als Impfschaden an

Erst vor wenigen Wochen landete schließlich ein Gutachten vom 10. Mai 2022 auf dem Schreibtisch unserer Leserin. Darin wird die Diagnose „T.88.1 Sonstige Komplikationen nach Impfung (Immunisierung), andernorts nicht klassifiziert“ gestellt. Hinter diesem zunächst recht harmlos klingenden ICD-10-Code, der in ärztlichen Dokumenten üblicherweise verwendet wird, verbirgt sich im vorliegenden Fall das Schicksal eines Patienten aus der Altersgruppe der 50- bis 60-jährigen. Der Mann wurde bereits im Mai 2021 geimpft und leidet bis heute unter anderem unter „Beinlähmung, Inkontinenz, Blasenlähmung“ und ist auf den Rollstuhl angewiesen, wie aus dem Gutachten hervorgeht. Darüber hinaus wurde eine Paraparese (inkomplette Lähmung der Skelettmuskulatur beider Arme oder beider Beine) diagnostiziert, die bei dem Patienten zu einem Behinderungsgrad von 80 Prozent geführt hat. Der Gutachter stellte in der Anlage zum vorliegenden „Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation“ außerdem fest, dass der Patient „überhaupt nicht mehr arbeiten kann“.

Über ähnlich gelagerte Fälle musste reitschuster.de in der Vergangenheit leider schon mehrfach berichten, selbst in den Mainstream-Medien lassen sich schwerwiegende Nebenwirkungen der Corona-Impfungen nicht mehr verschweigen. Wie sehr sich das Narrativ der „wirksamen und sicheren Impfung“ als alleiniger Ausweg aus der sogenannten „Pandemie“ in den Köpfen vieler Menschen trotz aller offensichtlichen Widersprüche aber bereits festgesetzt hat, verdeutlicht auch die folgende Erfahrung, die die Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung im privaten Umfeld gemacht hat. Die Leserin berichtet von einer Geburtstagsfeier, zu der sie und ihr Partner eingeladen waren. Da sie wussten, dass bei dieser Party auch einige hochbetagte Gäste anwesend sein würden, machten sie zuvor einen Test, der in beiden Fällen negativ ausfiel.

In den folgenden Tagen stellte sich heraus, dass sich nahezu die gesamte Festgesellschaft mit Corona infiziert hatte. Das Geburtstagskind meldete sich telefonisch bei der Leserin, um ihr mitzuteilen, dass sie die beiden Hundertjährigen „auf dem Gewissen hätte“, falls diese sterben würden, da sie die einzige Ungeimpfte gewesen sei und daher nur sie als Infektionsquelle in Betracht käme. Die Leserin hatte zu diesem Zeitpunkt zwar auch schon einen positiven Test, außer leichtem Halskratzen eigenen Angaben zufolge aber keine weiteren Symptome. Bereits zwei Tage später sei ihr Test schon wieder negativ gewesen. Die Stigmatisierung Ungeimpfter schreitet also weiter voran, obwohl sich die Erkenntnis, dass die „Impfung“ weder vor Übertragung noch vor Ansteckung schützt, inzwischen auch beim letzten Corona-Hardliner durchgesetzt haben sollte. Und so muss unsere Leserin am Ende ihres Erfahrungsberichts etwas ernüchtert feststellen: „Der Wahnsinn kennt keine Grenzen!“

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

Bild: Mo Photography Berlin / Shutterstock
Text: kr

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