Unter vielen anderen Kommissköpfen und Gesinnungsstalinisten in öffentlich-rechtlichen Diensten, die sich in ihren als „Kommentare“ getarnten Selbstbeweihräucherungs-Sendefenstern der „Tagesthemen“ bereits für Verbote, Lockdowns, Impfpflicht oder Klimadiktatur stark machten, nimmt der „Journalist“ Lorenz Beckhardt vom „Westdeutschen Rundfunk“ (dort ist er in der „Umweltredaktion“ tätig) eine Sonderstellung ein.

Ein Beitrag von Alexander Schwarz für Ansage!

Zu zweifelhafter Bekanntheit gelangte er erstmals vor drei Jahren, als er in einem dieser besagten Kommentare allen Ernstes forderte: „Macht Fleisch, Autofahren und Fliegen so verdammt teuer, dass wir davon runterkommen. Bitte! Schnell! Dann wählen wir auch Euch alle!“ Zuvor hatte er bekannt: „Ich hatte heute Abend ein schönes Stück Fleisch auf dem Grill. Das habe ich öfter. Privat steige ich oft ins Auto oder ich fliege um den Globus, weil ich gerne tauche und Korallenriffe liebe.“ Er sei eben ein „Konsum-Junkie.“ Und als Süchtiger brauche er Hilfe, am besten von „mutigen Politkern“, die dann eben alles so teuer machen sollen, dass er und am besten alle anderen es sich nicht mehr leisten können.

So einfach macht man sich das: Man lebt auf großem Fuß – und kokettiert mit der angeblich systemimmanenten Anfixung der Bürger durch die Verlockungen der Konsumgesellschaft, derer angeblich nur die Politik durch rigide Freiheitsbeschränkungen und Schikanen Einhalt gebieten kann. Da bettelt ein gebührenfinanzierter Lifestyle-Linker dann schonmal um Entmündigung – weil er selbst anscheinend nicht einmal die Disziplin aufbringt, das zu tun, was er von allen anderen verlangt. Deshalb, so Beckhardts Logik, soll es Staat dann doch gleich allen das Leben so schwer und teuer machen, dass auch er gar nicht anders kann, als sich zu bescheiden.

Nicht geheilt von der eigenen garstigen Konsumsucht

Jetzt, da die ersehnte Teuerung da ist, passt es ihm aber bezeichnenderweise auch wieder nicht:  Im Gegenteil scheint diese ihm dermaßen zuzusetzen, dass Beckhardt letzte Woche den Streikaufruf der Gewerkschaft Verdi beim WDR retweetete, in dem diese eine sechsprozentige (!) Lohnerhöhung gefordert hatte. Andererseits ist er bis jetzt doch finanziell gut genug durch das Jahr gekommen, um im April und Juni in den Oman und nach Ägypten reisen fliegen und seinen 713 Twitter-Followern entsprechende Tauchfotos darzubieten. Von der eigenen Konsumsucht ist er also offenbar noch immer nicht geheilt.

Doch das war nicht alles: Beckhardt fügte hat seinen zahlreichen bizarren Auslassungen gleich noch eine weitere hinzu.  Als „Klima-” und Wirtschaftsminister Robert Habeck vorletzte Woche die Frage nach einer Energiesparprämie für die Bürger mit dem Spruch „Die kriegst du nicht, Alterarrogant abbügelte, twitterte Beckhardt wie im Rausch verzückt: „Robert Habeck, ich will ein Kind von Dir! ’50 Euro für das Energiesparen, die kriegst Du nicht, Alter!‘ Ein Bundesminister für Wirtschaft gerade im heute journal. Ich schmeiß mich weg! Großartig! Das ist wirklich eine Zeitenwende.“ Damit setzte er selbst für die distanzlose Grünen-Jubeleuphorie des ÖRR einen neuen peinlichen Tiefpunkt.

Abgrundtiefe Verlogenheit

Doch Beckhardt kann auch anders: Als der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen im Mai 2021 bei Tichys Einblick zu tatkräftiger deutscher Unterstützung für Israel aufrief, twitterte er: „Och nö! Lieber Gott, mach die ollen Philosemiten tot!Der Tweet, der de facto zur Tötung von Judenfreunden aufrief, wurde schließlich von Twitter gelöscht, da weder Beckhardt selbst noch sein Arbeitgeber dies von sich aus für nötig befunden hatte.

Mit seinen Einlassungen verkörpert Beckhardt wie kaum ein anderer die abgrundtiefe Heuchelei und Verlogenheit nicht nur des ÖRR, sondern auch des gesamten grünen Milieus. Als von Zwangsgebühren gemästeter Linksaktivist, der – zumal beim schon immer als „Rotfunk“ berüchtigten WDR – völlige Narrenfreiheit genießt, fordert er zuerst die Verteuerung von Flugreisen, bis sie sich kein Normalverdiener mehr leisten kann, postet dann aber selbst Dutzende Fotos zweier Fernreisen, die er innerhalb von nur zwei Monaten unternommen hat. Als Gutverdiener, der nicht um seinen Job fürchten muss, unterstützt er einen Streik, um sechs Prozent mehr Lohn plus Inflationsausgleich zu erhalten – weil die Preise nun so hoch sind, wie er es vor drei Jahren vor einem Millionenpublikum selbst in einer wirren Rede gefordert hatte. Was diesen und vergleichbare Fälle so unerträglich macht, ist, dass offenbar niemand diesem unsäglichen Treiben Einhalt gebieten kann. Gestalten wie Beckhardt bevölkern Medien, Parteien, Verbände, Bildungseinrichtungen und inzwischen auch weite Teile der Wirtschaft, verbreiten überall ihre schizophrenen Haltungsnoten und promoten ihre absurde und grundfalsche Ideologie – doch dann halten sich selbst nicht ansatzweise an das, was sie permanent von anderen verlangen.





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Von Veritatis

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