Corona-Impfung für ein 22 Monate altes Kleinkind.Foto: JOSEPH PREZIOSO/AFP via Getty Images

Aufgrund unzureichender Erkenntnisse und Darlegungen des Gesundheitsministeriums verbietet Richter Alejandro Recarey Covid-Impfungen von Kindern unter 13 Jahren.

Richter Alejandro Recarey hat die Covid-Impfungen von Kindern unter 13 Jahren in Uruguay ausgesetzt. Das Gesundheitsministerium von Uruguay (MSP) verkündete daraufhin, „sich an die Entscheidung des Richters zu halten“.

In dem am 7. Juli auf Twitter veröffentlichen Schreiben hießt es weiter: „Ab heute [werden] die Impfstoffe für diese Bevölkerungsgruppe bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung stehen. Der nationale Impfplan gegen Covid-19 wird fortgesetzt und Personen über dreizehn (13) Jahren können den Impfstoff erhalten.“

Richter fordert Offenlegung und Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe

Wie Report24 berichtete, hatte Richter Recarey mittels eines Amparo-Verfahrens (einem beschleunigten Verfahren für einen wirkungsvollen Schutz gegen staatliche Verletzungen von Grundrechten) ausführliche Informationen über die Covid-Impfstoffe von den uruguayischen Behörden und Pfizer angefordert.

Bei den 18 Fragen, die Richter Recarey beantwortet haben wollte, ging es vor allem um die Zusammensetzung der Impfstoffe und die Inhalte der bestehenden Lieferverträge zwischen drei Herstellern und der Regierung. In Uruguay werden die Vakzine von Astrazeneca, Sinovac und Pfizer/Biontech verimpft.

Überzeugen konnten den Richter die Antworten offenbar nicht: Er hat die Covid-Impfungen von Kindern unter 13 Jahren in Uruguay nun gestoppt. Auch in Deutschland blieben unzählige Fragen in Zusammenhang mit den Impfstoffen ungeklärt.

Das Gericht in Uruguay forderte die Hersteller zudem auf, die Unbedenklichkeit jedes einzelnen Inhaltsstoffes ihrer Präparate zu belegen. Dies ist den Herstellern und dem MSP offenbar nicht in zufriedenstellender Weise gelungen.

Das Verbot erfolgte nach zwei Anhörungen im Zusammenhang mit einer von Rechtsanwalt Maximiliano Dentone eingereichten Klage.

Jana Schwiek, eine Apothekerin aus Sachsen, schreibt in einem Tweet vom 9. Juli:

Gesundheitsministerium in Uruguay will Berufung einlegen

Das Gesundheitsministerium teilt in seinem Schreiben weiterhin mit, gegen die Entscheidung des Richters Berufung einlegen zu wollen.

Zudem behaupte die Behörde trotz unzureichender Darlegungen vor Gericht weiterhin, die Impfungen seien gemäß zahlreicher Studien wirksam und sicher, und würden auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, so Report 24 weiter.

Uruguay hat als erstes Land Lateinamerikas im Juni 2021 mit der Impfung von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren begonnen. Seit Januar 2022 können auch Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren geimpft werden. In dieser Altersgruppe gelten inzwischen 43,6 Prozent als „vollständig geimpft“, bei den 12- bis 14-Jährigen liege diese Quote bei 75,4 Prozent.

Sofern die offenen Fragen geklärt und die Unbedenklichkeit der Impfstoffe einwandfrei nachgewiesen werden können, könne die Impfkampagne wieder aufgenommen werden. (il)



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Von Veritatis

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