Von Peter Haisenko 

Vor einigen Tagen ging das „Petersburger Wirtschaftsforum“ zu Ende. Es fand keine Resonanz in den westlichen Medien, obwohl Vertreter von etwa 140 Nationen teilgenommen haben. Am Rand dessen haben sich die neuen G 8 zusammengefunden. Deren Wirtschaftsleistung liegt schon jetzt 20 Prozent über den alten G 7.

G 7 war mal G 8, bevor Russland ausgeschlossen wurde. Spätestens da ist sichtbar geworden, dass G 8/G 7 zu einem Instrument verkommen ist, mit Hilfe dessen politischer Druck auf andere ausgeübt wird. Mit dem Ausschluss Russlands sind die G 7 nur noch ein Forum für ehemalige Kolonialmächte, wenn man Kanada als Teil des Commonwealth und so unter der britischen Krone stehend sieht. In diesem Sinn sollte man überlegen, welche gemeinsame Taktiken hier abgesprochen werden. Ist es abwegig zu vermuten, dass es um die Fortführung kolonialer Ausbeutung geht? Allerdings wird auf diesem Gipfel sicherlich auch der Niedergang der Teilnehmerstaaten thematisiert werden. Die Prognosen für alle diese sind niederschmetternd.



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Von Veritatis

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