Die USA würden gerne im Raum Ostasien-Pazifik eine antichinesische Allianz nach dem Vorbild der NATO schmieden. Doch nicht alle potenziellen Mitglieder eines solchen Bündnisses folgen Washingtons antichinesischem Kurs.

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat während eines Besuchs auf den Philippinen am Mittwoch erklärt, dass China bereit sei, die pragmatische Zusammenarbeit mit den Philippinen zu vertiefen, um ein neues “goldenes Zeitalter” in den bilateralen Beziehungen einzuläuten, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Bei einem Treffen mit der philippinischen nationalen Sicherheitsberaterin Clarita Carlos sagte Wang Yi, dass die Beziehungen zwischen China und den Philippinen dank der gemeinsamen Anstrengungen beider Seiten in den letzten sechs Jahren eine positive Wende erfahren und sich verbessert hätten.

Die Wahl von Ferdinand Romualdez Marcos zum neuen philippinischen Präsidenten habe eine weitere positive Entwicklung in den Beziehungen zwischen China und den Philippinen herbeigeführt. Die Menschen beider Länder hätten hohe Erwartungen an die künftige Entwicklung der bilateralen Beziehungen, sagte er.

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Wang Yi sagte, sein Besuch unterstreiche Chinas Bedeutung für die Beziehungen zu den Philippinen und die Unterstützung für die neue philippinische Regierung, und er zeige auch die Kontinuität und Stabilität der freundschaftlichen Politik Pekings gegenüber Manila.

Carlos ihrerseits bekundete, die beiden Länder seien menschlich und kulturell sehr verbunden. Die Philippinen würden voll und ganz mit Chinas Initiative übereinstimmen, eine bessere Zukunft in Frieden und Wohlstand in der asiatisch-pazifischen Region aufzubauen und zu teilen.

Die philippinische Seite ist bereit, den Austausch und die Zusammenarbeit mit China auszuweiten und mit Differenzen angemessen umzugehen, um das gegenseitige Vertrauen zu stärken und die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu festigen.

Der Diplomat erklärte, dass China niemals in die Fußstapfen traditioneller Mächte treten werde, die sich an kolonialen Plünderungen beteiligten. China werde an seiner friedlichen Entwicklung und der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit festhalten, während es die Entwicklungsmöglichkeiten mit seinen Nachbarländern teilt, und zusammen eine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit aufbaut.

Er betonte, dass China und die Philippinen Nachbarn seien, die keine andere Wahl hätten, als ihrer Freundschaft treu zu bleiben. Solide, nachhaltige und stabile Beziehungen zwischen China und den Philippinen dienen dem chinesischen Spitzendiplomaten zufolge den grundlegenden und langfristigen Interessen der beiden Länder und ihrer Völker.

Beide Seiten sollten ihre traditionelle Freundschaft fortsetzen, die chinesisch-philippinischen Beziehungen solider und stärker gestalten und ihre Entwicklung auf dem richtigen Weg halten, so Wang Yi.

Die Landesvertreter bekannten sich dazu, den zwischenmenschlichen und kulturellen Austausch verstärken zu wollen, um das öffentliche und gesellschaftliche Fundament der bilateralen Freundschaft zu festigen.

Außerdem vereinbarten sie, die allgemeinen Interessen der chinesisch-philippinischen Freundschaft zu wahren, die bilateralen Beziehungen nicht durch Streitigkeiten zu definieren und die Zusammenarbeit nicht durch Differenzen zu Einzelfragen zu behindern.

Wang Yi befindet sich derzeit auf einer Asienreise, die ihn nach Thailand, auf die Philippinen, nach Indonesien und Malaysia führt. Am Montag nahm er am Treffen der Außenminister der Mekong-Lancang-Kooperation in Myanmar teil.

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Von Veritatis

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