Die Bürger Moskaus haben für die Umbenennung des Platzes vor der britischen Botschaft gestimmt, der nun “Platz der Volksrepublik Lugansk” heißt. Zuvor war nach einer Abstimmung auch der Platz neben der US-Botschaft umbenannt worden.

Ein Platz nahe der britischen Botschaft in Moskau wird nun den Namen der Volksrepublik Lugansk (LNR) tragen.

Dies ist das Ergebnis einer Abstimmung unter der Moskauer Bevölkerung. Die Abstimmung fand auf der Internetseite der Moskauer Stadtverwaltung statt. Mehr als 100.000 Menschen nahmen daran teil. Die mehrheitlich gewählte Option erhielt 56,85 Prozent der Stimmen.

Russischer Botschafter: London drängt Kiew auf den Kriegspfad

Leonid Pasetschnik, das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk, sagte der Nachrichtenagentur TASS, dass die Entscheidung der Moskauer ein weiterer Akt der Unterstützung für die Menschen in der Lugansker Volksrepublik sei:

“Ich möchte betonen, dass das Erscheinen der Hinweise auf den Donbass in der russischen Hauptstadt für uns eine besondere Bedeutung hat. Dies ist ein weiterer Akt der Unterstützung und des Mitgefühls der Russen für unser Volk.”

Nach Ansicht von Rodion Miroschnik, dem Botschafter der Volksrepublik Lugansk in Russland, haben die Einwohner Moskaus mit diesem Schritt “den Beitrag des Vereinigten Königreichs zur Eskalation des Konflikts im Donbass gewürdigt”. Wenn man in der Londoner Residenz des britischen Premierministers die Briefe nach Moskau zum Platz der Volksrepublik Lugansk unterschreiben werde, werde man “sich ständig für das verantwortlich fühlen”, was man “im Donbass angerichtet hat”, so der Botschafter.

Für Selenskijs Wahn sterben täglich 500 seiner Soldaten

Zuvor war der Platz nahe der US-Botschaft entsprechend der Wahl der Moskauer zu Ehren der Volksrepublik Donezk umbenannt worden.

Nach der Umbenennung hatte die Botschaft der USA die Moskauer Adresse von ihrer Website entfernt. Anstelle der Anschrift erscheinen nur noch die Koordinaten 55.75566° N, 37.58028° E.

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, kommentierte das Entfernen der Botschaftsadresse auf Telegram wie folgt:

“Als die Diskussion über die Änderung ihrer Adresse begonnen hatte, äußerten sie sich merkwürdigerweise sehr positiv zum Thema Donbass und sagten wörtlich Folgendes: ‘Das Land sollte seine Helden kennen.’ Und so hat sich die Situation nun entwickelt. Andererseits gehört es zur Kultur der modernen US-Außenpolitik, seine Meinung in das Gegenteil zu verkehren.”

Es ist bemerkenswert, dass bei Google die Adresse der US-Botschaft noch unverändert ist, während die Suchmaschine Yandex dem Gebäude bereits eine neue Anschrift zugeordnet hat: Platz der Volksrepublik Donezk 1.

Mehr zum ThemaGroßbritanniens Premier warnt vor Nachteilen einer friedlichen Lösung des Ukraine-Krieges

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des “Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes” am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.





Source link

Von Veritatis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.