Der streitbare italienische Erzbischof Carlo Maria Viganò befindet sich wieder im Kampfmodus. Er rechnet mit den Regierungen ab und vor allen Dingen auch mit dem Vatikan.

 

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Das ist die Kurzfassung des Interviews vom 11. Juni 22. Das komplette Transkript dazu finden Sie übersetzt hier.

Carlo Maria Viganò, ehemaliger Nuntius des Vatikans in den USA, stellt zunächst fest, dass wir alle betrogen werden würden.

So sei die Europäische Zentralbank im Wesentlichen ein privates Unternehmen und würde auch so handeln. Die Mitgliedsstaaten würden durch sie in eine ewige Verschuldung gezwungen werden.

Die globale Erwärmung und eine Überbevölkerung gäbe es nicht.

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen – d.h. der große Reset des Weltwirtschaftsforums – habe als erklärtes Ziel, den Reichtum der Nationen und Einzelpersonen an große Investmentfonds zu übertragen, die von der globalistischen Mafia verwaltet werden.

Weitaus besorgniserregendere Ziele wären, die totale Kontrolle über die Weltbevölkerung und deren Versklavung:

  • „wenn den Bürgern das Wohneigentum vorenthalten wird;
  • wenn sie daran gehindert werden, unternehmerisch tätig zu sein;
  • wenn die endemische Arbeitslosigkeit durch unkontrollierte Einwanderung und gesundheitliche Notlagen verursacht und verstärkt wird, wodurch die Arbeitskosten sinken;
  • wenn die traditionelle Familie bestraft wird, indem es für zwei junge Menschen praktisch unmöglich gemacht wird, zu heiraten und Kinder zu bekommen;
  • wenn die Bildung von der Grundschule an zerstört und ein kulturelles Vakuum geschaffen wird, indem die Talente Einzelner zunichtegemacht werden;
  • wenn die Geschichte unseres Heimatlandes ausgelöscht wird.“

Was könne man dann anderes erwarten, als eine Gesellschaft ohne Zukunft, ohne Hoffnungen, ohne den Willen zu kämpfen und sich zu engagieren?

Um das soziale Gefüge wieder aufzubauen, müsse man sich zunächst einmal des Staatsstreichs bewusst werden, der derzeit im Gange sei und mit der Komplizenschaft der Herrschenden und der gesamten politischen Klasse durchgeführt werden würde.

„Die Erkenntnis, dass wir von einer internationalen kriminellen Organisation unserer unveräußerlichen Rechte beraubt wurden, ist der erste, unverzichtbare Schritt, den wir tun müssen. Sobald dies verstanden ist, insbesondere von der gesunden Seite der Institutionen und der Justiz, wird es möglich sein, die Verräter, die diesen stillen Staatsstreich ermöglicht haben, vor Gericht zu stellen und sie für immer von der politischen Bühne zu verbannen.“

Bei der von ihm initiierten Antiglobalistischen Allianz würde es notwendig sein, „ein weitsichtiges und umfassendes Projekt zu verwirklichen, das die intellektuelle, wissenschaftliche, kulturelle, politische und sogar religiöse Bildung der zukünftigen herrschenden Klasse zum Ziel hat und sie mit der Fähigkeit zu kritischem Urteil und festen moralischen Bezügen ausstattet. Es müssen Schulen und Stiftungen eingerichtet werden, aus denen eine herrschende Klasse von rechtschaffenen Bürgern, ehrlichen Regierenden und Unternehmern hervorgehen wird, die es verstehen, die legitimen Forderungen des Profits mit den Rechten der Arbeitnehmer und dem Verbraucherschutz in Einklang zu bringen.“

Erzbischof Carlo Maria Viganò wiederholt seine Forderung nach einer Anti-Globalisten-Allianz

„Ein Volk, das seelisch und körperlich gesund, frei, unabhängig und stolz auf seine Identität ist, ist furchterregend, weil es nicht so leicht auf das verzichtet, was es ist, und sich nicht unterkriegen lässt, ohne zu reagieren.“

Der große Reset wäre durch eine Psychopandemie eingeleitet worden und würde mit dem Krieg und dem Energienotstand weitergehen.

„Wir müssen uns fragen, was ganze Nationen dazu gebracht hat, vom Glauben abzufallen, ihre Identität ohne Reue auszulöschen, ihre Traditionen zu vergessen und sich nach dem Vorbild der angelsächsischen Idee des Schmelztiegels formen zu lassen.“

Der Zweite Weltkrieg habe „die Voraussetzungen für die Kolonisierung Italiens nach einem gefestigten Modell [geschaffen], das auch heute noch von der NATO übernommen wird: tatsächliche oder vermeintliche Diktaturen zerstören, bombardieren und dem Erdboden gleichmachen, um sie durch Marionettenregime im Dienste ausländischer Interessen zu ersetzen.“

Wenn der Globalismus tatsächlich eine Beschleunigung erfahren habe, dann verdanke man das der Tatsache, dass die Hierarchie seit dem Zweiten Vatikanum* von einem eingeschworenen Feind der freimaurerischen Verschwörung zu ihrem eifrigen Verbündeten geworden sei.

*Zweites vatikanisches Konzil vom 11. Oktober 1962 bis zum 8. Dezember 1965 unter Papst Johannes XXIII.

Die Globalisten hätten zugegeben, dass ihr Hauptziel darin bestehe, „die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren“.

„Die Niederlage des tiefen Staates durch die gesunden Kräfte innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika wird die Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben der Nationen sein. Ohne dass es eine Nation gibt, die sich für überlegen hält und legitimiert ist, die anderen zu unterjochen. Aus diesem Grund wurde Donald Trump durch Wahlbetrug von der Präsidentschaft der Vereinigten Staaten verdrängt und durch eine Person ersetzt – ein weiterer Regimewechsel -, die so korrupt ist, dass sie nicht in der Lage ist, ohne Manöver zu regieren.“

„Das Grundproblem besteht darin, dass die Regierungen, die wir seit der Savoyer Monarchie hatten, vollständig von der Freimaurerei gesteuert wurden. Sie entschieden über Reformen, erklärten Kriege, zogen Grenzen und schlossen Verträge immer und ausschließlich auf Anweisung der Logen.“

Der Erzbischof zitiert Klaus Schwab:

„Die Zukunft baut sich nicht von selbst auf: Wir [vom Weltwirtschaftsforum] sind es, die die Zukunft aufbauen werden. Wir haben die Mittel, die Welt, die wir wollen, durchzusetzen. Und wir können dies tun, indem wir als ‚Stakeholder‘ in den Gemeinschaften handeln und miteinander zusammenarbeiten.“

Carlo Maria Viganò ist nicht ganz so pessimistisch, wie es im Beitrag klingen mag. 

Immerhin hat er eine Allianz aufgebaut, die sich gegen den Great Reset stellt und dafür sorgen soll, dass völlig neue Strukturen in allen Bereichen des Lebens aufgebaut werden, mit Menschen, die dazu ausgebildet werden sollen, an der Spitze des Staates und der Unternehmen der Bevölkerung zu dienen und nicht, sie zu unterwerfen.

Das ist sein Traum, und dafür kämpft er bereits seit Jahren. Carlo Maria Viganò ist 81 Jahre alt. Er zeigt, dass ein hohes Alter kein Hindernis ist, um noch einmal ganz von vorn anzufangen, wenn es darum geht, im wahrsten Sinne des Wortes „die Welt zu retten“.

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Von Veritatis

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